Marketing

Ein Segment ist eine
Frage an euren Bestand.

Nicht eine Liste, die ihr exportiert und die ab dem nächsten Tag veraltet. Ihr stellt die Frage einmal — jede Aussendung stellt sie am Versandtag erneut. Stell hier eine zusammen, die Zählung rechnet mit.

Beispiele:

Segmente

So sieht derselbe Baukasten im Produkt aus.

Links die Regel, rechts die Zählung — und darunter aufgeschlüsselt, wie viele davon eine Einwilligung haben. Die Zahl rechnet bei jeder Änderung mit, noch bevor irgendetwas gespeichert ist.

Kontakte oder Firmen

Fragt ihr nach Personen, ist jede Treffer-Person ein Empfänger. Fragt ihr nach Firmen, entscheidet ihr danach: nur der Primärkontakt — oder jeder Kontakt des Hauses. Dieselbe Regel, zwei völlig verschiedene Listen, und beide sind in bestimmten Momenten richtig.

Dynamisch oder eingefroren

Ein Segment ist normalerweise dynamisch: es rechnet am Versandtag neu. Wo genau das falsch wäre — bei einer Einwilligungsanfrage etwa — nehmt ihr eine Momentaufnahme und schreibt den Stand fest.

Kein zweiter Filter-Editor

In jeder Kontakt- und Account-Liste steht neben „Ansicht speichern“ auch „Als Segment speichern“. Dieselben Filter, derselbe Feldkatalog, nur ein anderes Ziel. So entsteht ein Segment dort, wo ihr ohnehin gerade filtert.

Gezählt im Rahmen eurer Rechte

Die Zahl rechts ist nicht die Zahl im Bestand, sondern die Zahl, die ihr sehen dürft. Ein Segment ist kein Weg, an der Sichtbarkeit vorbeizuschauen.

Der Kampagnenraum

Eine Kampagne ist ein Ort, keine Zeile.

Die Messe, der Newsletter, der Produkt-Launch: Zeitraum, Leitung, Team, Budget, Ziel in Zahlen — und ein Verlauf, der zusammenführt, was sonst über Aktivitäten, E-Mails und Entscheidungen verstreut liegt.

Darüber der Kampagnenraum, darunter sein Plan: die Aufgaben als Board nach Zustand, daneben die Meilensteine mit Termin und Stand. Eine Aufgabe, die nicht mehr bis zu ihrem Meilenstein passt, ist oben im Zeitband die Raute „in Gefahr“.

Die Phase schaltet nicht ihr

Planung, Budget-Freigabe, In Arbeit, Läuft, Abgeschlossen. Die Leiste zeigt die Phase, sie schaltet sie nicht: gewechselt wird durch Ereignisse — die Freigabe ist erteilt, das Startdatum ist erreicht. Eine Karte, die man von Hand verschieben kann, sagt am Ende nichts aus.

Das Zeitband statt einer Terminliste

Vorlauf, Anlass, Nachlauf auf einer Achse, die Meilensteine als Rauten darauf, „heute“ als senkrechte Linie. Überfällig ist rot, in Gefahr ist markiert — in Gefahr heißt: die offenen Aufgaben reichen nicht bis zum Termin.

Budget mit echter Freigabe

Posten mit Geplant und Ist, Belege daran. Die Leitung fragt die Summe an — und während entschieden wird, sind genau diese Posten gesperrt, auch für sie selbst. „59.000 angefragt, 61.000 in der Tabelle“ ist keine Frage, die jemand beantworten kann.

Drei Ansichten, ein Bestand

Zeitleiste, Liste, Board — dieselben Kampagnen, dieselben Filter, dieselben gespeicherten Ansichten. Die Zeitleiste ist die Voreinstellung, weil Marketing in Zeiträumen plant und nicht in Zeilen.

Aussendungen

Fünf Messungen, bevor etwas hinausgeht.

Eine Aussendung ist eine Vorlage, eine Empfängermenge, ein Zeitpunkt. Vor dem Einplanen steht eine Karte, auf der jede Zeile eine Messung ist — keine Behauptung, die man wegklicken kann.

Was eine Aussendung im Marketing-Modul leisten kann
Was Wie es arbeitet
Zeitpunkt Fester Termin — oder ein Versatz auf einen Meilenstein. Verschiebt sich die Messe um eine Woche, verschieben sich die Aussendungen mit. Ein festes Datum bliebe stehen.
Einwilligung Werbung geht nur an Kontakte mit ausdrücklicher Einwilligung. Wer nie gefragt wurde, steht auf unbekannt und bekommt nichts — bis er über eine Einwilligungsanfrage gefragt wurde. Die läuft unter einem eigenen Zweck und trägt nichts als den Bestätigungslink.
Serienbrief Dieselbe Kampagne, nur gedruckt: Adressliste als CSV und die Briefe als PDF. Wem die Postanschrift fehlt, steht mit dem Grund im Protokoll statt stillschweigend nicht in der Liste.
Sendeprotokoll Zeile für Zeile: wer stand drin, was ist mit der Zeile passiert — zugestellt, geklickt, zurückgewiesen, abbestellt. Filterbar nach genau den drei Fragen, die man an ein Protokoll stellt.
Absender Eine eigene Absender-Identität je Zweck und eine eigene Klick-Domain, auf Wunsch unter eurer eigenen Adresse. Keine fremde Marke im Link.
Landing-Page

Die Seite zur Kampagne baut das Marketing selbst.

Euer Logo, eure Gestaltung, ein Formular, darunter Impressum und Datenschutz — und die Seite liegt unter eurer Adresse, kurz genug für einen Flyer. Wer sie ausfüllt, wird ein Lead mit dieser Kampagne als Quelle.

Die Vorschau ist die Seite

Links die Blöcke, in der Mitte das Blatt, rechts die Einstellungen. Was in der Mitte steht, ist dieselbe Vorlage, die später ausgeliefert wird — keine Nachbildung, die sich beim Veröffentlichen anders entscheidet.

Die Rechtstexte gehören euch

Impressum und Datenschutz unter der Seite sind eure, nicht unsere. Pflicht ist nur die Adresse. Veröffentlichen darf die Kampagnenleitung, nicht jeder, der gestalten kann.

Das Formular kann zielen

Es legt einen Lead an — oder es trägt auf einen bestehenden Kontakt ein, wenn die Seite genau dafür gedacht ist. Anmeldungen zu einem Termin spammen dabei niemanden: ein Mensch bekommt eine Bestätigung, keine Kampagnenmail.

Herkunft bleibt am Kontakt

Woher jemand kam, steht am Kontakt und nicht nur in der Kampagne. Ein Jahr später ist die Frage „woher hatten wir den eigentlich?“ noch beantwortbar.

Die Auswertung

Hat sich diese Kampagne gelohnt?

Eine Frage, eine Seite — und sie beantwortet sie, während die Kampagne noch läuft, genauso wie danach. Gewonnener Umsatz gegen echten Einsatz, Leads, Verkaufschancen, Zielerreichung.

Über die einzelne Kampagne hinaus: ein Marketing-Dashboard aus denselben Kacheln — Reichweite, Leads je Kampagne, Kosten je Lead, beeinflusste Pipeline. Gebaut wird es im Analytics-Baukasten, nicht in einer eigenen Grafikwelt.

  1. 01

    Offen ist nicht verloren

    Eine Verkaufschance hat drei Zustände, nicht zwei: gewonnen, verloren und noch offen. Jede Quote rechnet deshalb auf die entschiedenen Chancen, und die Gegenzahl steht daneben. Sonst sähe eine Kampagne, die gerade Fahrt aufnimmt, aus wie eine gescheiterte.

  2. 02

    Vorläufig heißt vorläufig

    Solange etwas offen ist, trägt die Seite die Fahne Vorläufig mit der Zahl und der Summe der offenen Chancen. Ist alles entschieden, steht dort Endgültig — und diese Zahlen ändern sich nicht mehr.

  3. 03

    Wo nichts erfasst ist, steht „noch offen“

    Keine Null, die wie ein Ergebnis aussieht. Gespräche am Stand, die niemand einträgt, fehlen in der Zahl — und die Seite sagt das, statt es zu verschweigen.

  4. 04

    Dieselben Kacheln wie das Dashboard

    Die Auswertung läuft durch dieselbe Engine wie „Mein Tag“. Es gibt keine zweite Rechnung, die irgendwann ein anderes Ergebnis liefert als die Kachel daneben.

Einzeln buchbar

Marketing geht auch ohne Vertriebsmodul.

Kein Vertrieb vorausgesetzt

Firmen, Kontakte und Leads liegen im Kern, nicht im Vertriebsmodul. Wer nur Marketing lizenziert, bekommt Kampagnen, Segmente, Aussendungen und eine Auswertung — die Pipeline-Zahlen darin erscheinen erst, wenn es eine Pipeline gibt.

Nicht pro Platz

Marketing wird unternehmensweit lizenziert, in vier Stufen nach Firmengröße — ab 200 € im Monat. Innerhalb der Stufe verteilt euer Administrator die drei Marketing-Rollen frei. Ein Platz-Limit wäre eine zweite Preisachse, die der ersten widerspricht. Zu den Preisen →

Drei Rollen, nicht eine

Marketing sieht und baut alles. Manager sieht die Kampagnen der eigenen Linie. Mitarbeit arbeitet in den Kampagnen mit, in denen jemand sie eingetragen hat — und sieht die Auswertung nicht.

Zusammen ist es mehr

Mit dem Vertriebsmodul schließt sich der Kreis: der Lead von der Landing-Page wird eine Verkaufschance, und die Auswertung rechnet gewonnenen Umsatz gegen den Einsatz der Kampagne. Vertrieb ansehen →

Welche Kampagne würdet ihr zuerst hineinlegen?

Meistens die, bei der heute niemand sagen kann, was sie gebracht hat.